Robert Louis Stevenson Museum

Ganz ehrlich, ich wusste nicht wer das ist, bevor mir die bekanntesten Bücher genannt wurden: „Die Schatzinsel“, „Jakyll and Hyde“ und viele, viele andere. Kasia kannte ihn auf Anhieb!

Das Museum liegt auf einem Hügel. Die Villa Vailima wurde unter der Leitung von Mr. Stevenson selbst erbaut und er hat dort die letzten 4 1/2 Jahre seines Lebens gelebt.


Das Haus und der riesige Garten werden sehr gut gepflegt. Alle 30 Minuten findet eine Führung statt – diese dauert ca. 20 Minuten (das Haus hat nur 5-6 Räume). Die Führung ist sehr kurzweilig und der Guide erzählt viele interessante Details aus dem Leben von Tusitala (der Erzähler), wie Stevenson auf Samoa gennant wurde.

Bevor man das Museum betreten darf, muß man seine Schuhe ausziehen – das ist das erste Museum indem ich war, wo dies überhaupt erlaubt ist! Andererseits betritt man alle Häuser auf Samoa immer barfuß.


Das Haus wurde nach dem Tod von R.L.S. von verschiedenen Personen (Botschaftern, Regierungsvertretern,…) genutzt, bis es von einem Zyklon, wie die Wirbelstürme hier heißen, stark beschädigt wurde. Danach ist es lange leer gestanden bis der reicher amerikanischer Geschäftsmann Rex Maughan, es gekauft, um 5 Millionen US$ renoviert und dann als Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat. Maughan hat als junger Mann zwei Jahre als Missionar auf Samoa gelebt und lernte das Land und seine Menschen zu lieben. Er war von Stevensons Leben und Werken sehr beeindruckt. Als er reich wurde, stiftete er in dem Land mehrere Schulen und trug zur Erhaltung der Wälder bei. Als Dank wurde ihm von den Samoanern der Titel  Tilafaiga verliehen, in etwa „High Chief“.

Die Räume wurden so original wie möglich renoviert und teilweise mit Originalmöbeln ausgestattet. Leider war vieles nicht mehr vorhanden und wurde durch ähnliche Möbel aus der Zeit ersetzt.

Stevenson kam aus Schottland und hat in seinen Zimmern Kamine einbauen lassen, die kein einziges mal benutzt wurden – dazu ist es auf Samoa einfach zu heiß. Außerdem wussten die Samoaner nicht, wie man Kamine baut – woher auch…


Seine Frau Fanny – eine gebürtige Kalifornierin – hat hingegen auf Redwood in Ihrem Zimmer bestanden.


Aussrt R.L.S. und seiner Frau Fanny lebten noch andere Familienmitglieder auf dem Anwesen: Isobel, Fannys Tochter, half Stevenson als eine Art Sekräterin. Ihr Son Austin wurde von dem Schriftsteller in Englisch, Französisch und Geschichte unterrichtet. Lloyd, Fannys Sohn, sprach fließend Samoanisch und war die große Stütze der Familie. Margaret Isabella Balfour Stevenson, die Mutter von R.L.S., pendelte zwischen Samoa und Sydney, verbrachte aber sehr viel Zeit auf der Insel. Ihr Sohn verehrte sie und unternahm alles, damit sie es schön und bequem hatte. Die Zimmer der Familie sahen so aus:


R.L.S. Zimmer war eine Mischung aus Arbeitzimmer, Bibliothek und Schlafzimmer.


Das letzte Zimmer war das Speisezimmer/Salon (die Küche ist traditionell ein eigenes Gebäude um einen Brand zu vermeiden).


Darin findet man auch ein Bild von R.L.S.


Ausbilck auf den Garten und die Küche.


Max durfte sich als Einstimmung die Disney Verfilmung der Schatzinsel ansehen – trotzdem hat Ihn das Museum nicht wirklich interessiert…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.