Steaks in Chile

Ich esse gerne Meeresfrüchte oder Steaks, bei Fisch bin ich wählerisch. Aus diesem Grund wechsle ich je nach Lokal zwischen Fleisch- und Meeresfrüchtespeisen – je nachdem was das Lokal so anbietet.

Damit bin ich eigentlich in ganz Südamerika akzeptabel durchgekommen. Lediglich in Brasilien musste ich von Zeit zu Zeit auf Huhn ausweichen, weil es keine Speisen gab, die wir sonst identifizieren konnten (portugiesisch können wir überhaupt nicht).

Das beste Fleisch – für meinen Geschmack – gab es in Lima, dicht gefolgt von unserem Lieblingsrestaurant in Buenos Aires (vis a vis vom Apartment).

In Chile konnte mich keine einziges Lokal von Ihrem Rindfleischgerichten überzeugen. Wir sind sogar zwei mal in „peruanische“ Restaurants gegangen – die waren kaum besser.

Wir haben schon gerätselt ob es vielleicht am Fleisch liegt, daß die Rinder hier auf Grund von anderer Nahrung einfach anders schmecken…

Nachdem wir ja wieder ein Apartment haben, fassten wir den Entschluss es einfach selbst zu probieren. Also ein schönes Stück Fleisch eingekauft, wie zuhause mit Sojasauce und Knoblauch mariniert, auf dem Gasherd (ich hasse diese Dinger, aber hier gibt es ja nichts anderes) zubereitet und kurz im Ofen rasten lassen….

Das Ergebnis: Wunderbare, köstliche Steaks, so wie es sich für Steaks gehört!


Es liegt also nicht am Fleisch, sondern schlicht und ergreifend an dem Können (oder eben nicht können) der Köche!

Wie wir schon mehrfach festgestellt haben, darf hier anscheinen jeder kochen der möchte – die meisten Speisen waren „nicht besonders“. Hin und wieder waren Meeresfrüchte OK, aber öfter auch nicht – eine Empfehlung nur solche zu bestellen, ist auch keine Lösung.

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