Die Brennerei

Unsere nächste Station war Innsbruck. Da wir wenig Zeit hatten, entschlossen wir uns, hier nur das Schloss Ambras zu besuchen. Da Junior heuer im Geschichtsunterricht auch die Sklaverei als Thema hat, wollten wir uns her, neben dem Schloss und dem Museum, auch die Ausstellung „Piraten und Sklaven im Mittelmeer“ anschauen. Dazu mehr im nächsten Beitrag.

Im Hotel wurde uns das Restaurant „Die Brennerei“ empfohlen, 3 Minuten zu Fuß und das Essen sollte sehr gut sein. Ob man aber einen Tisch bekomme, sei aber nicht sicher.

Wir hatten Glück und bekamen einen Tisch. Die Brennerei heißt nicht nur so, sondern ist auch eine. Die Speisekarte war klein, aber fein. Junior bestellte sich das Hausgemachte Rösti mit Rinderfiletspitzen, Ewe und ich entschieden uns für den Filetsteak an Pfefferrahmsauce. Das Essen kam. Max kostete – und verweigerte. „Das schmeckt mit nicht. Die Sauce nicht und der Rösti schon gar nicht!“ Seufzend ließ ich ihn von meinem Steak kosten, noch bevor ich selbst davon aß. Das Kind probierte und schaute mich mit großen Augen an: „Mama, ist das Kobe Beaf?!“ Ich nahm einen Bissen und staunte. Bis auf das tatsächliche Kobe Beaf war das das zarteste, leckerste Stück Fleisch, das ich je gegessen habe. Zum Glück liebt mich mein Kind und ließ mir daher etwas über.

Eine Pflichtadresse, wenn man in Innsbruck und kein Vegetarier ist! Das Essen ist köstlich und der dort gebrannter Schnaps ebenso, vor allem Apfel-Himbeere.

http://www.diebrennerei.at

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