Pondycherry

Pondycherry ist eine ehemalige französische Kolonie, und das sieht man ihr noch an. Der Stadtteil zwischen dem Meer und dem Kanal sieht wie eine französische Kleinstadt aus. Hier findet man alle wichtigen Gebäude wie Polizei, Rathaus, Tempel und auch einen Ashram.

Die meisten Häuser sind gepflegt und in hellen Farben gestrichen. Am Strand entlang gibt es viele schöne Häuser, Kaffee’s und Restaurants. Der zentrale Park erinnert an die Lustgärten in Frankreich und ist für indische Verhältnisse sehr gepflegt.

Auch findet man hier kaum Schmutz auf den Straßen – das Hupverbot wird allerdings komplett ignoriert!

Wir haben einen Spaziergang durch das Stadtviertel gemacht und dabei einige Kirchen und Tempel besucht.

Der Besuch eines Ashram war allerdings sehr kurz – ein wenig Garten, die Buchhandlung und man steht schon wieder auf der Straße.

Damit hat sich der Guide auch schon wieder empfohlen, nachdem wir den Besuch von Handwerksbetrieben – zwei Minuten zusehen, eine Stunde im Geschäft verbringen – wehement verweigert haben. Darüber war er offensichtlich nicht erfreut. Für seine kaum 90 Minuten Tätigkeit in der er kaum mehr wie 5 Minuten gesprochen hat, hat er auch noch 700 Rupien verlangt – normalerweise bezahlt man das für 3-4 Stunden…

Nachdem wir auf Grund der stechenden Sonne und einem kränkelden Max wieder ins Hotel wollten, haben wir zähneknirschend bezahlt.

Die Stadt ist auf alle Fälle einen Besuch wert und unser Hotel Palais de Mahe hat seine gute Bewertung verdient – auch wenn einige Kellner nur in Zeitlupentempo ihrer Tätigkeit nachgehen und sogar Wasser so bedacht präsentieren und einschenken wie kostbaren Rotwein.

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