Correos Chile – zum 2. Mal

Wir haben ja schon aus Antofagasta ein Paket nach Hause geschickt. Heute haben wir alles, was wir vergessen bzw. neu gekauft haben, abgeschickt.


Natürlich sind wir mit einem nicht verschlossenen Paket (Schuhkarton) auf die Post gekommen – das passte aber nicht. Es musste unbedingt ein Karton von Correo Chile sein (wurde uns gesagt)! Also umpacken, dann eine Lawine von Zettel ausfüllen (4 oder 5 Stück!), den Pass vorlegen und warten bis alles – schön gemütlich – im Computer erfasst war.

Dann noch die Briefmarken – erstaunlich günstig, nur 600 chil. Pesos (80 Cent), wenn ich da an die über 5 Euro in Buenos Aires denke – abzählen lassen. Natürlich keine selbstklebenden! Auf meinen verzweifelten Blick – ich soll jetzt wirklich 37 Briefmarken abschlecken???? – haben sie uns einen Schwamm zur Verfügung gestellt.


In Summe waren wir über 30 Minuten im Postamt. In dieser Zeit waren wir die einzigen Kunden (heute ist Samstag), trotzdem waren alle drei Schalter besetzt. Ich bin froh, daß wir nicht gestern hier waren – ich will nicht wissen wie lange wir an einem Freitag warten hätten müssen! Unser Paket war übrigens noch nicht fertig als wir gingen, die Angestellte war noch mit dem zukleben beschäftigt. In Anbetracht des Personalaufwands für das Versenden eines Paket (knapp 30 Minuten), ist der Preis ja wirklich nicht zu hoch (knapp 40 Euro) – Effizienz ist hier wirklich nicht groß geschrieben.

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