Rotorua Canopy Tours

Beim Lesen von Christians Beiträgen ist mir aufgefallen, dass wir gar nicht über ein ganz tolles Abenteuer berichtet haben: den Ausflug über den Baumkronen.
Max und ich wurden kurz nach 8 Uhr abgeholt. Andere abenteuerlustigen Touristen waren schon im Bus. Ich musste auf einem I-Pad ein Formular ausfüllen – ob wir uns im klaren sind, dass es gefährlich sein kann, ob wir gesund sind, usw. Wir fuhren zuerst zum Büro von Canopy Tours, wo wir Regenjacken und Klettergurte samt Helmen bekommen haben. Wieder im Bus, ging es zum Wald. Unsere Gruppe bestand aus 10 Personen plus 2 Guides, die praktischerweise beide Scott hießen.
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Der Wald ist wunderschön, märchenhaft. Wir bekamen eine kleine Einführung – Scott 1 erzählte uns davon, dass das Unternehmen dieses Stück Wald – ca. 500 km2 – auch schützen will, vor allem die einheimischen Vögel, die teilweise vom Aussterben bedroht sind. Die größten Feinde der Vögel und der Bäume sind die Ratten, die Wiesel und vor allem die Possums. Sie werden ausnahmslos gejagt, um die Wälder zu schützen. Erster Teil, 50 km2, wurde erfolgreich von den Schädlingen befreit. Kurz darauf kamen auch die ersten Vögel zurück. Die Arbeit geht weiter – die weiteren 450 km2 warten darauf, dass die einheimischen Vögel hier wieder sicher brüten und leben können. Scott 2 erzählte uns immer wieder etwas über diese Vögel, wobei wir die wenigsten gesehen, aber viele gehört haben.

Nun aber zu dem Abenteuer selbst! Nachdem wir bei der ersten Plattform angekommen waren, erklärten die Scotts noch mal die Sicherheitslinien. Vor allem war es absolut verboten, die Haken und die Seile zu berühren. Nie, unter keinen Umständen, auf gar keinen Fall! „Don’t touch the iron!“ Hintergrund war natürlich die Sicherheit. Greift man beim Klettern oder „Fliegen“ an den Haken, könnte man sich versehentlich abhängen. Bei der max. Höhe von 22 m keine gute Idee. Außerdem könnte man sich an den Händen verletzen – im schlimmsten Fall könnten die Finger ab sein. Wir wurden gewarnt, dass, sollten wir dennoch das Eisen berühren, für uns die Tour sofort vorbei sein würde. Sie nehmen das wirklich erst.

Und dann kam sie, die erste Seilbahn. Unschuldige 70 Meter lang, 12 m hoch. Max flog als vorletzter, hatte überhaupt keine Angst und konnte es nicht erwarten, weiter zu machen! Ich hatte schon ein wenig Angst… Es war irgendwie hoch… Und schnell… Und ich hoffe ich schaffte es, mich nicht allzu sehr vor meinem Sohn zu blamieren.

Wir durften 6 Seilbahnen und 2 Hängebrücken lang die Tour geniessen. Die höchste Plattform war 22 m hoch, die längste – und coolste – Seilbahn 220 m lang. Es wart absolut genial! Ich hoffe, wir kommen irgendwann wieder.

Bevor ich einige Fotos einfüge, hier die Webadresse. Vielleicht kommt ja jemand bald nach Neuseeland.

https://canopytours.co.nz/

Das war unsere Tour (Bild: Rotorua Canopy Tours):

 

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