Bootstrip – zweiter Tag

Frühstück auf einem Boot am Amazonas bei Sonnenaufgang. Das Boot war wieder an einem Baum festgebunden. Beim Nachbarn – ein einsames Haus am Ufer – wurde schon laut Musik gespielt.

Danach der Aufbruch zum Baden mit „rosa“ Delfinen. Es war ein unbeschreibliches Erlebnis. Max, der auf Grund seiner Kurzsichtigkeit Delphine nur verschwommen wahrgenommen hatte, konnte diese auch ohne Brille sehen und sie auch streicheln. Dort trafen wir auch unsere neuen Mitreisende. Ein Vater und Sohn aus Indien.

Gemeinsam ging es zu einem Dorf der Indios. Das Dorf wurde erst vor einigen Jahren gebaut, als die Indianer von verschiedenen Stämmen aus dem Dschungel in Manaus – Nähe gezogen sind, damit Ihre Kinder in die Schule gehen können. Der Schulbesuch ist für die Kinder gratis, Sie werden auch mittels „Schulboot“ abgeholt und zurück gebracht. Am Ufer war ein typisches, authentisches Versammlungsgebäude errichtet worden. Dort wurden selbst gefertigte Waren angeboten und traditionelle Tänze vorgeführt. Klar ist es eine Show für Touristen – aber eine gute. Die Tänze sind authentisch, und der Chief hatte zu jedem Tanz erzählt, zu welcher Gelegenheit es getanzt wird. Er sagte auch Einiges über die Bräuche und Traditionen der Stämme. Die Bewohner leben oberhalb des Versammlungshauses in Hütten, die laut unserem Guide denen im Dschungel ähnlich sind. Sie werden aber nicht besichtigt und bleiben Privatgebiet.



Nach dem Mittagessen ging es dann wieder mit dem Beiboot zum Angeln und Tiere beobachten. Wir haben alle zumindest einen Piranha gefangen – unser Guide schaffte 12. Alle wurden wieder ins Wasser zurück geworfen. Wir haben viele Vögel, zwei Faultiere und einige Affen gesehen.


Zurück am Schiff gab es einen selbst gemachten Kuchen und Kaffee. Nach einer kurzen Pause machen wir uns zu unserem Ankerplatz für die Nacht auf. Dort angekommen gibt es Abendessen und einen wunderschönen Sonnenuntergang.