Geldknappheit und deren Auswirkungen

Kurze Ausholung: vor ca. zwei Wochen wurde von der indischen Regierung alle größeren Geldscheine als ungültig erklärt. Der Größe noch gültige Schein war 100 Rupien – ca 1,4 Euro. Das macht das Reisen nicht einfacher. Wenn vor einem Bankomaten keine Menschenmenge sich um den Platz „prügelt“ ist er leer. Unser Guide hat es organisiert, dass wir etwas Geld wechseln konnten – natürlich zu einem deutlich schlechteren Kurs, aber immerhin hatten wir einige Rupien – allerdings nur 100 Rupien scheine, viel zu viel für Trinkgelder. Damit diese nicht sofort für Trinkgelder ausgegeben werden, hat er eine Gemeinschaftskasse angelegt, aus der wir bei diversen Besuchen (Tempel,…) die Trinkgelder bestreiten. 

Die Kofferträger im aktuellen Hotel haben das nicht eingesehen und wären fast nicht aus unserem Zimmer gegangen. Sie haben uns die Funktion von Lichtschaltern erklärt, den Fernseher eingeschalten und einen englischen Nachrichtenkanal gesucht. Danach zeigten Sie uns ausführlich wie die Tür verschlossen wird und der Türriegel funktioniert, etc. nach gefühlten 10 Mal: „The Guide will tip you“, konnten wir Sie endlich hinauskomplementieren.


Das Bild mit der geordneten Menschenschlag ist nach knapp zwei Wochen in Indien entstanden – also fast 4 Wochen nach der Ungültigerklärung der großen Scheine. Im Gegensatz von vor zwei Wochen gibt es keine Drängeleien mehr, aber die Schlangen sind immer noch beachtlich. Da bei vielen ATMs keine Schlangen stehen, bedeutet das nur, dass viele Automaten immer noch kein Geld haben. Wir haben es bei ca 5 Automaten ebenfalls erfolglos probiert.

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